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Europa-Union Freiburg zu 25 Jahre Schengen „Offene Binnengrenzen machen Europa stark“

Heute vor 25 Jahren trat der Schengen-Vertrag in Kraft. Die Kontrollen an den innereuropäischen Grenzen der Vertragsstaaten entfielen. „Was damals mit den Benelux-Staaten, Deutschland und Frankreich sowie Spanien und Portugal begann, ist nichts anderes als eine weltweit einzigartige Erfolgsgeschichte“, sagt die Vorsitzende der überparteilichen Europa-Union Freiburg e.V. Eva Krummenauer.

 

„Eine ganze Generation junger Europäerinnen und Europäer ist innerhalb dieses für sie offenen Europas groß geworden.“ Zahlreiche weitere EU-Staaten seien im Laufe der Zeit hinzugekommen. „Schengen hat die Menschen mehr miteinander verbunden als mancher europäische Fördertopf. Schengen hat Europa als Heimat erlebbar gemacht“, erklärt Krummennauer.

 

Die Corona-Seuche habe zwar zu Grenzkontrollen und teilweise auch zu Grenzschließungen geführt. „Diese Grenzschließungen können aber nur vorübergehend sein und bringen auch nicht viel im Kampf gegen das Corona-Virus“, zeigt sich Eva Krummenauer überzeugt. Sie betont: „Gerade für die Bekämpfung des Virus ist die Europäische Zusammenarbeit unverzichtbar. Mit nationaler Abschottung geht das nicht!“

 

Sich an die Anfänge der europäischen Reisefreiheit zu erinnern, die Mitte der 1980er Jahre mit einem deutsch-französischen Abkommen begann, bedeute nicht, heutige Probleme auszublenden. „Gegenwärtig gibt es viel Irrationalität, chauvinistisches Gerede und die echte Gefahr eines Rückfalls in alte, längst überwunden geglaubte Zeiten.“ Bürgerschaftliches Engagement wie das der Europa-Union stehe klar gegen diese nationalistischen Tendenzen. „Eine nationalistische Alternative darf es für unser Land in Europa niemals wieder geben. Dafür stehen wir mit unserem Engagement ein", so die Kreisvorsitzende.

 

Mit Sorge sieht die Europa-Union Deutschland, dass Europa zur Festung werde. „Einige wollen an den EU-Außengrenzen undurchlässige Mauern hochziehen.“ Die Europa-Union fordere hingegen eine gemeinsame Asyl- und Migrationspolitik. „Menschenrechte dürfen nicht mit Verweis auf unsere Reisefreiheit im Inneren aufgegeben werden“, unterstreicht Krummenauer.

 

Freiburg, den 26. März 2020

SlamUp for Europe

Dichterinnen und Dichter gesucht – Eine neue Seminarreihe verbindet Poesie und politische Bildung auf besondere Weise.

Das Ministerium der Justiz und für Europa in Baden-Württemberg bietet für alle Europa-interessierten Schülerinnen und Schüler an baden-württembergischen Schulen ab der 10. Klasse die Seminarreihe „SlamUp for Europe“ an.

 

Die Anmeldefrist endet am 18. Mai 2020. Pro Schule darf sich max. eine Gruppe anmelden.

 

Weitere Informationen unter https://www.justiz-bw.de/,Lde/Startseite/Europa/SlamUp+for+Europe?fbclid=IwAR2O0XStBI0ryXjZsdPqoUmLgP9MwnQ7XrMGlCJqdlN0RjaEIWlUnAqH7F4

Ein Europa – eine Notrufnummer

Am 11. Februar 2020 ist der internationale Tag des Notrufs. Seit 2008 gilt in der ganzen EU, sowie in u.a. Russland und der Ukraine eine einheitliche, kostenlose Notrufnummer: die 112. Das ist nur ein kleiner Beitrag zu den Erleichterungen, die uns gemeinsame europäische Standards bringen, dennoch kann er, wenn es um jede Sekunde geht Leben retten.

 

Nähere Informationen dazu gibt es auf der Homepage des Europe Direct in Stuttgart: www.notruf-112-europaweit.de

Eva Krummenauer, Vorsitzende der Europa-Union Freiburg, erklärt zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union:

 

„Wir bedauern den Brexit, denn unser Ziel ist ein föderaler europäischer Bundesstaat, der alle Europäerinnen und Europäer in Frieden und Freiheit vereint.

 

Der Brexit ist und bleibt ein historischer Rückschritt. Er wurde begünstigt durch Unwissen und Unwahrheiten, europaskeptischen und fremdenfeindlichen Populismus, der auch unser Land bedroht.

 

Wir in Freiburg setzen uns für ein freiheitliches, demokratisches, vielfältiges Europa ein. Wir werden die Verbindung zu den Menschen im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland halten und wo immer möglich ausbauen.

 

Europa ist auch und gerade auf der Basis von Städtepartnerschaften, des grenzübergreifenden Miteinanders von bürgerschaftlichen Vereinen, Sportbegegnungen und Jugendaustausch gewachsen. Daran wollen wir festhalten und bestehende Freundschaften zu Britinnen und Briten pflegen und neue anstreben.

 

Das gemeinsame Haus Europa zu errichten, ist ein Generationenauftrag, der weder mit den Römischen Verträgen noch mit Maastricht oder Lissabon abgeschlossen war. Das Brexit-Referendum von 2016 und der am 31. Januar erfolgende Austritt Großbritanniens geben keine endgültigen Antworten auf die Frage nach Großbritanniens künftigem Platz in Europa.

 

Als europäisch engagierte Bürgerinnen und Bürger erwarten wir von der Politik auf allen Ebenen zweierlei. Erstens muss nun alles darangesetzt werden, eine gute Lösung für die künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien zu finden. Wir dürfen nicht vergessen, dass in der EU wie im Vereinten Königreich die Lebensentwürfe von Millionen Bürgerinnen und Bürgern vom Ausgang der nun anstehenden Verhandlungen abhängen. Für diese schwierigen Verhandlungen muss allerdings auch klar sein, dass die EU keine Zugeständnisse machen darf, die sie selbst in Frage stellen würden. Zweitens erwarten wir zeitnah konkrete, mutige Schritte hin zu einem neuen Konvent, der die EU auf der Grundlage ihrer Werte und Ziele zukunftsfest macht. Die Konferenz über die Zukunft Europas kann nur der erste Schritt dazu sein und die angekündigte Bürgerbeteiligung darf kein Feigenblatt sein.“

 

Freiburg, den 30. Januar 2020

Neuer Vorstand der EUD Freiburg e.V.

Mit neuer Kraft und neuen (und bekannten) Gesichtern starten wir in das neue Jahr.

Am 16. Januar 2020 haben wir auf unserer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Wir freuen uns sehr Eva Krummenauer als unsere neue Vorsitzende der Europa-Union in Freiburg vorzustellen. Eva war zuvor lange Jahre in unserem Jugendverband JEF Freiburg aktiv.

 

Als Stellvertretende Vorsitzende werden Eva Böttcher und Dr. Volker Pilz ihre Arbeit für den Verein fortsetzen. Auch Reiner Wichels bleibt uns als Schatzmeister erhalten. Als Beisitzer wurden Carolin Dunkelberg, Florian Schmid, Dr. Andreas Heine und Malte Heimbächer gewählt. Kooptiertes Mitglied der JEF Freiburg ist Tim Gitzinger. Die Kassenprüfung übernehmen erneut Charlotte Dian und Thomas Staub.

 

Freiburg, den 18.01.2020

Grußwort der Landesvorsitzenden der Europa-Union Deutschland Baden-Württemberg

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